Donnerstag, 19. November 2009

Keine Jobs und die 5 blauen Stuehle

Hallo miteinander,
wie im letzten eintrag angedeutet, wollten wir in bundaberg nach jobs ausschau halten, und wenn die moeglichkeit bestuende, auch arbeiten gehen. Die situation vor ort kann jedoch durch folgende worte umschrieben werden: Keine jobs, Bettwanzen, Lagerhallen als hostels und unfreundliche menschen. Das allerbeste jedoch sind die 5 blauen stuehle auf der vorderseite des hostels. Diese sind von 1-5 durchnummeriert (1 = hoechste Prioritaet, 5 = niedrigste P). Wenn nun z.B. ein regulaerer Plantagenarbeiter ausfallen wuerde, wuerde der transferbus, der morgens die arbeiter aufs feld bringt, an diesen stuehlen halt machen und die fehlenden arbeiter durch die wartenden ersetzen. Pech fuer den Arbeiter auf platz 5 wenn 4 arbeiter ausfallen. Um die Dramatik noch weiter zu verdeutlichen, muss erwaehnt werden, dass sich jeden morgen/tag mindestens 50 Menschen um diese 5 stuehle streiten. Um einen Platz zu ergattern, muss man natuerlich frueh da sein; oder in Zahlen ausgedrueckt, die ersten sind schon um 8 uhr abends auf den ersten stuehlen, um morgens um 5 uhr EVTL. arbeiten zu koennen. Die gefahr, dass man voellig umsonst die ganze nacht dort sitzt, ist natuerlich immer dabei.
Soviel mal zur arbeitssituation in Bundaberg...
Als wir dort ankamen, trafen wir direkt alte bekannte aus Byron Bay und Brisbane, die uns vorschlugen direkt wieder zu verschwinden. Gesagt, getan. Da unsere finanzielle Situation noch nicht derart schlecht ist, und unser optimismus uns von besseren bedingungen traeumen laesst, konnten wir ruhigen gewissens weiter richtung norden reisen. Naechster stop, Agnes Water.
Agnes Water ist ein nettes kleines dorf in ruhiger lage und weit weg vom schuss. Insgesamt haben wir dort 3 tage verbracht, nach dem motto surfin' and chillin'.
Von hieraus buchten wir auch unseren segeltoern zu den Whitsunday Islands. Ungluecklicherweise, muessen wir bis zum 24.11. warten, da alles fruehere bereits ausgebucht war. Trotzdem sind wir schon mal nach Airlie Beach gefahren, von wo aus unser segeltrip startet. Auf der busfahrt dorthin, hat sich franka gleich mal ein paar bettwanzen eingefangen. Den ersten tag verbrachten wir dann erstmal mit apothekenbesuchen und pflegen der wunden, sowie waesche des gesamten gepaecks. Da wir hier jetzt laengere zeit bleiben, haben wir viel zeit um jobs auf farmen zu suchen und unsere weitere reise zu planen (Ich gebe zu, koennte man auch alles an einem tag erledigen, wir haben aber nun mal ne woche zu fuellen). Gestern war einer dieser ertragreichen tage und wir haben evtl. eine anstellung auf einer chilli-plantage. Die farmerin hat unsere kontakdaten und wird sich bei uns melden. Auf bananen plantagen in atherton sollen wir ende naechster woche anrufen, dann koennten sie uns mehr ueber die jobsituation berichten.
Genug der worte wir ziehen heute ins koalas hostel, wovor uns jeder nur schlechtes berichtet. Es ist jedoch preiswerter als die anderen.
Peace mit der schies,
Jay and Eff

PS: neue bilder online, jetzt !

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