Samstag, 27. März 2010

oh du schoene suedinsel

Hallo freunde,

Wir sind immer noch auf der suedinsel unterwegs und wohnen auch weiterhin in unserem auto. Hier ist es zwar um einiges kaelter als auf der nordinsel aber dafuer umso schoener. Jetzt wissen wir auch wo die 40 mio. schafe herkommen. Auch noch auffallend sind die unzaehligen einspurigen bruecken hier (99,99% der bruecken sind einspurig). Nun aber genug der statistik ! Was haben wir erlebt ?

Zu erst einmal haben wir massenhaft seehunde/-loewen gesehen; eines morgens als wir aufwachten lagen sogar 2 seehunde neben unserem auto. Pinguine haben wir trotz stundenlangen wartens nicht sehen koennen. Noch nicht ! Jedoch was die flora anging blieb uns nichts verborgen. Angefangen bei traumhaften regenwaeldern und seeen, ueber gletscher und schneebedeckte berge bis hin zu sagenhaft grossen wellen, die gegen felsen klatschen. Da sich unsere erlebnisse schlecht in worte fassen lassen, schaut euch einfach die fotos an ! (www.picasaweb.google.com/frankyandthepopanics)

Viele gruesse nach hause,

frankyandthepopanics

Donnerstag, 11. März 2010

Wir wohnen jetzt in einem auto

Zurueck im schoenen kiwiland haben wir uns erstmal ein auto gemietet. Einen so genannten micro-camper ( ein kombi mit campingzubehoer und matratzen). Los gings: road trip durch neuseeland!

Erstes ziel unserer reise war die coromandel peninsula, das rechte „hoernchen“ der nordinsel. Eigentlich wollten wir direkt zum „hot water beach“, einem aussergewoehnlichen strand. Jedoch konnten wir nicht direkt dorthin, denn aufgrund einer tsunami-warnung war er an diesem tag gesperrt. Was in deutschland und dem rest der welt wohl etwas uebertrieben dargestellt wurde, wurde hier eher gelassen hingenommen. Am naechsten tag gabs dann gruenes licht (was tut es ? es leuchtet gruen ! rambo-anekdote ;-)) und los gings:

2 stunden vor und nach ebbe, kann man zu einem strandabschnitt, wo heisses wasser aus der erde hervorsprudelt. Dort haben wir uns ein loch gegraben und in unserem selbstgebauten whirlpool gechillt. KURIOS!

Aber das war nur der anfang! In unserer ersten woche sind allerhand tolle dinge passiert.

2 tage spaeter naemlich ging es nach whakatane, wo wir auf einen vereinsamten delfin treffen sollten. Dieser lebt in der naehe des flusses und kommt manchmal ganz nah ans ufer, um den netten menschen dort guten tag zu sagen. Wir sahen ihn auch sofort auf der anderen flussseite, wo er mit ein paar kindern spielte. Todesmutig stuerzten wir uns in die fluten und schwammen auf die andere seite, um einen genaueren blick zu erhaschen. Unsere muehe wurde belohnt und der delfin kam ganz nah an uns heran, sodass wir ihn streicheln und mit ihm spielen konnten. GENIAL!

Einen tag spaeter stand gleich das naechste highlight an – franky stuerzte sich bei einem tandem-fallschirmsprung aus 4000 metern hoehe. Das war so genial, auf der einen seite war ein riesieger ganz blauer see und auf der anderen seite die schneebedeckten berge. WELTKLASSE!

Am naechsten tag ging es in die stadt (Taupo), um noch ein paar erledigungen zu machen. Grosse menschenmassen versammelten sich in der stadt und nachdem wir mit einer einheimischen geredet hatten, stellte sich heraus, dass heute der IRONMAN NZ in taupo stattfinden wuerde. Da das rennen noch ein wenig dauern wuerde und die tribuenen beim zieleinlauf noch sehr leer waren, setzten wir uns dorthin und sahen das finish des neuseelaenders Cameron Brown, der bereits 9 mal infolge den Ironman nz gewonnen hat, in beachtlichen 8h 15min 54sec ! KAUM ZU GLAUBEN !

Das letzte highlight unserer ersten woche war eine 16 km lange wanderung, bei 1000 zurueckgelegten hoehenmetern, im tongariro national park. Hier sind wir entlang des „schicksalsberg“ aus der herr der ringe, an anderen vulkanen sowie dem gipfelkamm entlang gekraxelt. TOLL !

Damit habt ihr erstmal genug von uns gehoert.

Bilder wie immer unter:

http://picasaweb.google.com/frankyandthepopanics

Bis denne sagen frankyandthepopanics

Montag, 1. März 2010

Einmal Paradies und zurueck !

Kia orana (wie der polinese zur begruessung zu sagen pflegt) an alle !

Endlich fanden wir wieder motivation, euch von unseren erlebnissen zu berichten. Hmm mal ueberlegen, wo fangen wir an...

Ach ja, nach dem roadtrip hatten wir noch 3 naechte in sydney, die wir in einem angenehmen, zentral gelegenen hostel verbrachten. Viel aufregendes passierte nicht, die zeit schlugen wir mit gratis internet tot und fieberten den zwei monaten neuseeland entgegen.

NEUSEELAND

In auckland angekommen, gabs die ersten beiden tage ein wenig stadtbesichtigung, was jedoch nicht weiter ausgefuehrt werden muss. Aber ein anderes grosses ereignis stand uns bevor. Zwei tage nach unserer ankunft sollten wir auf einen alten freund aus dem „bohnedahl“ treffen, mit namen Guenther a.k.a. Stefan Scheid (www.guentherkiwi.blogspot.com).

Das erste highlight unserer reise stand dann schon einen tag spaeter bevor: ein rugbyspiel. Zufaellig erfuhren wir 2 stunden vor spielbeginn, dass die auckland blues gegen die wellington hurricanes spielen sollten. Genial! Los gings, schnell karten besorgen und ab zum stadion. Der gastgeber auckland verlor allerdings mit 30:24, was die heimischen fans etwas veraergerte. Aber naja, das spiel war der hammer, was auch noch daran lag, dass wir nur 3 meter vom spielfeld entfernt gesessen sind.

Am naechsten tag sind wir zum 2,5 stunden entfernte raglan, der surfhauptstadt neuseelands, gebraust. 6 tage zog dieses dorf uns in seinen bann. Natuerlich stand diese zeit ganz im rahmen des surfens. Da es aber nicht unbedingt billig ist sich ein surfboard zu mieten, gingen wir nur drei mal zum strand um zu surfen. Aber wahnsinn wie freundlich diese kiwis dort waren. Wenn man surfen ging, bekam man immer eines der „surfautos“, was alte kombis waren, die einen zum 5 km entfernten strand brachten. Das wasser war angenehm, nicht so kalt wie der atlantik und nicht so warm wie das mittelmeer, und die wellen, insbeondere am letzten tag, absolut genial. Ein perfektes terrain um wieder ins surfen reinzukommen und bis zu 50 meter lange wellen abzureiten. EIN TRAUM !

Erschoepft und muede gings dann abends ins hostel zum kochen. Zu steaks (1,5€ pro stueck !!!), ofenkartoffeln und gemuese gabs noch ne dose. Ja das war schon ne feine sache.

Aber langsam gings dem ende zu und unsere wege sollten sich wieder trennen. Stefan und andy (studienkollege von stefan) hatten ihr ticket zu den cook islands und wir wollten mit dem auto ueber die inseln pilgern. Da ihr flug von auckland ging und wir auch wieder nach auckland wollten um uns um ein auto zu kuemmern, fuhren wir mit dem mietwagen von andy zurueck nach auckland. In der letzten gemeinsamen nacht wurden organisatorische dinge erledigt wie kleidung waschen, internet nach autos absuchen, bis jan fragte was denn ein flug zu den cook islands kosten wuerde. Das billigste angebot lag bei 270 € pro person hin und zurueck. Nach kurzem hin- und herueberlegen und ein paar gewissensberuhigenden anrufen nach deutschland war das ticket gekauft und wir sollten heute schon um dieselbe uhrzeit (wegen ueberschreitung der datumsgrenze) auf den cook islands sein.

COOK ISLANDS

Zur ankunft gabs erst mal ein free konzert eines lokalen saengers auf dem gepaeckband, bevor wir dann unsere rucksaecke bekamen. Lustig. Der nette mann vom hostel hat uns dann am flughafen abgeholt und uns in sein zu hause, was gleichzeitig ein nettes kleines hostel ist, gebracht. Dort haben uns der herr scheid und andy mit einem kuehlen bier empfangen. Leider war es schon sehr spaet und wir mussten erstmal ein schlaefchen machen.

Frisch, fromm, froehlich, frei ging es dann am naechsten tag los. Roller mieten, einkaufen gehen und die insel begutachten. Die naechsten tage beschraenkten sich dann auf roller fahren, essen, am strand rumhaengen und nix machen. Leider war auch auf den cook island gerade regenzeit, was sich in den letzten 3 tagen bemerkbar machte. Es schuettete wie aus eimern und wir verbrachten die tage mit karten spielen und bier trinken. Schaut euch die photos an !


http://picasaweb.google.com/frankyandthepopanics

Bis demnaechst, frankyndthepopanics

Sonntag, 31. Januar 2010

Bali, Adelaide, Great Ocean Road

BALI
Servus,
Nach urlaub vom urlaub melden wir uns wieder zurueck. Mitgebracht haben wir einen haufen photos, die erkenntnis auf die jahreszeiten zu achten und eindruecke der suedost-asiatischen welt.
Die ankunft war erst einmal ein graus. Angefangen damit, dass uns ein korrupter zoellner fuer nicht weniger als 20 A$( = 12 Euro) an der wartenden schlange vorbei in die erste position an der passkontrolle schleusen wollte. Weiter gings am gepaeckband als ein freundlicher balinese frankas rucksack zur weiteren kontrolle trug. Da er verkleidet war wie ein mensch, der vom flughafen engagiert war, dachten wir auch nicht weiter nach; bis auf: „hmm, sehr freundlich“. Naja beim „geldwechsler“ (auf bali gibt es authorisierte buedchen, bei denen man geld wechslen kann; in unserem fall austral. Dollar in indones. Rupiah)
kleines (anschaulisches) beispiel (als es den euro noch nicht gab): ein franzose kommt mit francs nach thalexweiler und wechselt sein geld beim keppel maria, oder fuer die doersdorfer bei zimmermanns.
Nachdem er den rucksack tapfere 10m getragen hatte und wir beim geldwechsler standen, wollte er natuerlich eine bezahlung von jan. Er wollte natuerlich eine horrende summe abstauben, bekam diese auch, allerdings erst als er unser erstes angebot ablehnte und etwas sauer wurde.
Weiter gings zum taxi stand wo gefuehlte 500 taxifahrer versuchten uns fuer voellig ueberteuerte preise ein taxi anzudrehen. Gott sei dank trafen wir eine nette australierin, die schon ein jahr auf bali gelebt hat, und die uns erklaerte, dass wir uns in einer schlange anstellen muessen und dann ein vom flughafen vermitteltes taxi bekommen.
Endlich angekommen im hotel in kuta waren wir total erschoepft und mussten erstmal ein schlaefchen machen. Alles wird besser an tag 2, dachten wir.
Tag 2 startete damit, dass wir dachten ein kellner will uns ein seltsames fruehstueck andrehen, dass wir dann am ende extra bezahlen muessen
Tag 2 startete mit fruehstueck. Im preis inbegriffen war ein american breakfast, bestehend aus buffet und einem gericht a la carte, von dem wir nichts wussten. Als der freundliche kellner uns fragte, welches gericht wir denn nehmen wuerden, hatten wir natuerlich wieder gedacht, hier will uns wieder jemand was andrehen ! Also nahmen wir nichts. Jedoch stellte sich dann spaeter heraus, dass es nichts extra kostet.
Sachen gepackt und ab zum strand ! Kuta beach hiess unser ziel. Laut vorhandem bildmaterial ein schoener strand zum relaxen und surfen. Aber weit gefehlt ! Da regenzeit ist, ueberschwemmen die fluesse und transportieren ihren dreck und alles unschoene in den ozean. Also fanden wir braunes meerwasser, tote fische usw am strand vor. Hmm, gar nicht mal so schoen. Deshalb fuhren wir auch am naechsten tag mit dem speed boat weiter auf die gili islands.
Am naechsten morgen kam hogan (der man bei dem wir das boot reserviert hatten; ich bin mir auch ziehmlich sicher, dass er hulk mit vornamen hiess) uns ans hotel abholen und lies uns zum hafen bringen. 3 stunden spaeter erreichten wir dann unser ziel, gili air. Von hier an wurde fuer billiges geld „gelebbt“. Ein essen mit getraenk gabs fuer nicht einmal 3 euro und ein bungalow am strand fuer 12 euro.
„Hier ist es schoen“ dachten sich frankyandthe popanics und blieben fuer 4 tage dort (allerdings nur, weil sie an tag 3 das boot zur naechsten insel verpasst hatten).
Danach gings zur naechsten insel, wo wir noch 1 nacht blieben, bevor es zurueck nach bali ging.
In bali angekommen fuhren wir dann nach padang padang, wo wir uns einen roller ausliehen, um die gegend zu erkunden. Unser weg fuehrte uns zu einem alten hindu-tempel, andem es ganz viele affen gab, die man sogar fuettern konnte, allerdings waren die affen auch diebe und einer wollte frankas haarspange klauen. Nach 3 tagen in padang padang und umgebung ging es zurueck nach kuta und nach 1 weiteren nacht zurueck nach perth.
INDIAN PACIFIC ( 43 stunden im zug)
Was soll man dazu sagen? Im zug ist nicht viel passiert. Die landschaft war sehr schoen und wir haben viele kaenguruhs gesehen. Der zug hat einmal in einem kleinen ort, mitten im outback, gestoppt. Hier leben nur 5 menschen und 1 katze und der naechste ort ist mehr als 100 kilometer entfernt.
Wie auch immer, die zeit verging wie im zug J (lustiges wortspiel)
ADELAIDE
Am tag unserer ankunft war gerade australia day und wir konnten eine tolle parade und ein kostenloses konzert von vanessa amorosi ansehen. Auch lustig. Am naechsten tag ging es dann endlich los:
ROAD TRIP (GREAT OCEAN ROAD)
Hierzu gibt es nicht viel zu berichten, schaut euch die tollen fotos an.
Wir fahren zu viert in einem campervan und haben nur eine cd, simon and garfunkel. Aber es ist die perfekte cd fuer unseren trip. Wir schlafen jede nacht an ganz tollen straenden und sehen die wahrscheinlich schoensten sonnenuntergaenge der welt. Bier gibts auch manchmal und nudeln mit tomatensosse oder reis.

Sonntag, 3. Januar 2010

Adios bananas, willkommen neues jahr !

Hey mates,
erstmal frohes neues jahr, wir hoffen ihr seid gut gerutscht. Wir jedenfalls schon. Trotz der 30 grad aussentemperatur und den monsunartigen regenfaellen, haben wir draussen vor dem hostel unter einer plane gefeiert. Das wasser stand auf den strassen bis zu den knien. Einige der asylheimbewohner (Asylheim ist der name des hostels) haben sogar, mehr oder weniger freiwillig, in den pfuetzen gebadet. Unerschrocken und von hunger geplagt, hat sich the popanics, von frankyandthepopanics des nachts auf den weg zum mc donalds gemacht. 2 stunden sowie 2000 liter regen pro quadratmeter spaeter, kam er dann endlich wieder im hostel an, wo sich alle sorgen gemacht haben, da der fussweg normalerweise in 30 minuten zu schaffen ist. Am naechsten morgen wurden wir sehr unsanft aus unseren traeumen gerissen, als unser saarlaendischer mitbewohner, um 9 uhr morgens unserer zeit, das deutsche silvester feiern wollte. Also mussten wir nach 3 stunden schlaf nocheinmal aufs neue jahr anstossen. Abends gings dann anstatt auf die starz ins steakhouse zu fantastischen steaks und sehr guter life musik.
Am 3.1 gings dann zum tauchen und schnorcheln ans great barrier reef. Mein lieber herr gesangsverein, da gibts ganz schoen grosse fische und ganz viele farben ! Sogar ein hai lag auf dem meeresgrund und natuerlich war auch nemo da.
Franky von frankyandthepopanics hat zwei tage das mitunter dreckigste hostel unserer reise geputzt und dafuer freie unterkunft bekommen.
Die weitere reise fuehrt uns zuerst nach atherton zun den tablelands (gegend mit campingplaetzen, wasserfaellen und seen). Hierfuer bekommen wir den campervan von freunden ausgeliehen, der uns gleichzeitig als unterkunft dient. Achso ja, den flug nach indonesien haben wir heute auch gebucht, was bedeutet, dass wir naechste woche um diese zeit an balinesischen straenden entspannen und surfen. Dann kriegt jan wohl den lang ersehnten sponsorvertrag (also 212 grad, noch ist er zu haben) ;-).
Hier noch ein paar eindruecke der silvesternacht: http://picasaweb.google.com/frankyandthepopanics

Ansonsten reingehaun !
Fankyandthepopanics

PS: Franky bedankt sich an dieser stelle fuer die weihnachtsvideos von den tollsten freunden, die wo (karina :-) ) es gibt auf der welt !

Freitag, 25. Dezember 2009

Fröhliche Weihnacht überall !

grüß gott,
frohe weihnachten euch allen und einen guten rutsch in die neue dekade des 21. jahrhunderts. Wir haben es nun doch noch geschafft, vor ablauf des alten jahres, bilder online zu stellen (ordner: "Tully"). Dokumentiert darin sind noch der segeltrip und der aufenthalt im arbeiterort tully. Zu den partyfotos: Stupide arbeit rechtfertigt skurile (oder skurril ?) feste.
Weihnachten haben wir bei knackigen 35 grad im schatten gefeiert. Zum weihnachtsessen gabs eine käseplatte zur vorspeise; spargel, salzkartoffeln und ein 1/2 hähnchen zur hauptspeise; und zu guter letzt eis zum krönenden abschluss. Jedoch hat es sich nicht annähernd wie weihnachten angefühlt. Trotzdem haben wir uns beim feiern davon nicht aufhalten lassen...

Viele grüße Franka und Jan

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Arbeit ? Aber hallo !

hallo freunde der gepflegten unterhaltung !
ich habe es nun doch geschafft mich aus dem tal der lethargie zu befreien und schreibe euch mal wieder ein paar zeilen über das erlebte.
Der segeltrip war ne gute sache (beweise: siehe neue fotos); jedoch war die gruppe (28 männer und frauen) nicht so toll, was auch relativ schnell zur grüppchenbildung führte. Naja, traumhaft schön wars trotzdem.
Nachdem wir wieder festland unter den füßen spüren konnten, suchten wir direkt das nächste internetcafe auf, um zu erfahren, ob wir denn die zeit bis weihnachten mit chilli ernte überbrücken würden. "Leider" wurde daraus nichts, aus verschiedenen gründen. Also immer noch arbeitssuchend, riefen wir EIN working hostel in tully (140 km südlich von cairns) an, banana barracks, die wohl schon sehnsüchtig auf uns bzw. franka warteten. Die freundliche frau von der rezeption, genannt paula, sagte, dass wenn wir heute (donnerstag den ??.11) noch nach tully kämen, franka schon am nächsten morgen ihr neues leben als bananen packerin beginnen könnte. Bei mir würde es wohl noch ein wenig dauern, bis ich einen job bekommen würde, ungefähr eine woche. Nach 11 stunden busfahrt sind wir dann doch noch vor mitternacht in tully eingetroffen. Franka musste dann um 5 uhr in der früh raus, während ich als hausmann lange schlafen konnte. Meine aufgaben für den tag beschränkten sich auf wäsche waschen und ein paar angelegenheiten bezüglich der bank regeln. Dann war auch schon die erste wache stunde geschafft und ich konnte mich vollkommen darauf konzentrieren, nichts zu tun. Jedoch sollte dieser zustand des puren seins nicht von langer dauer sein. Paula kam zu mir und meinte, dass ich einem der farmer in tully bei der kürbisernte helfen könnte. Eine äußerst schwere entscheidung, zu mal ich mich schon derart an das leben als hausmann gewöhnt hatte, und franka einen job sicher hatte. Aber da ich ein gentleman bin, hab ich dem farmer zugesagt. Sonntag bis mittwoch wurde von 7:15 bis 17:00 malocht. Die arbeit war nicht so übel, aber die sonne und die luftfeuchte machten es einem doch sehr schwer. Franka hingegen liebt ihren job, sie ist immer traurig wenn sie nicht mehr arbeiten darf (O-ton: "Die hölle ist eine bananenplantage !"). Deswegen sind die wochenenden immer besonders schlimm für sie. Wie ich schon sagte, hatte ich nur eine 4 tages arbeitsstelle. Morgen fängt jedoch auch für mich der ernst des bananenpflückens an. Ich starte beim humping, was sehr harte körperlich arbeit sein soll. Also wundert euch nicht wenn ich als muskelberg zurück komme.

So, das wars erstmal kurz und knackig von uns. Achso, weihnachten werden wir hier in tully verbringen. Also wer sich schon gefragt hat, wo er die geschenke hinschicken soll, kann sie gerne hierher schicken:
Banana Barracks
50 Butler Street
Tully QLD 4854

cheers from da east coast